Thailändische Küche im Restaurant "Kwan Kao"! Heute will Gastgeberin Ice ihre Gäste mit frischen thailändischen Produkten und Gerichten überzeugen. Wird das gelingen? Der einzige ausgebildete Koch in der Runde Rudi weiß viel, probiert aber sehr gerne alles in der Küche.
„Mein Lokal, Dein Lokal“ stellt fünf sympathische Restaurantbesitzer mit ihren Lokalitäten vor und lässt diese gegeneinander antreten - aber nicht auf dem normalen Weg. Die Restaurantbesitzer lassen sich als Gast in vier weiteren Restaurants verwöhnen und nehmen die anderen Betriebe unter die Lupe. Im Gegenzug müssten Sie natürlich auch die anderen Teilnehmer für einen Besuch in Ihren Betrieb einchecken und Ihr Essen und Restaurant testen lassen. Wo der normale Gast in einem Restaurant vielleicht nur auf den vollen Teller achtet, wissen die Profis genau, worauf es ankommt: Geschmack, Service, Atmosphäre, Sauberkeit, ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis und natürlich das Gesamtkonzept. Außerdem ist der Profikoch Mike Süsser mit an Bord und gibt seine Bewertung ab.
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In Stuttgart gibt's heute Fernöstliches und Klartext von der Wirtin.
Die Jungs können sich jetzt warm ansehen. Wir haben hier die beste thailändische Restaurant in Stuttgart.
Zunächst scheint sich das auch zu bestätigen.
Von der Optik her sensationell.
Aber es muss ja auch gut schmecken.
Das Fleisch war mir persönlich ein bisschen zäh.
Wenn ich den ganzen Teller da aufgegessen hätte, wäre ich jetzt schon im Marienhospital.
Tag 4 in Stuttgart. Heute mitten in der Stadt.
Die Konkurrenz von außerhalb hat ordentlich vorgelegt.
Mit 35 Punkten liegt Konstantins griechische Taverne aus dem Stuttgarter Westen derzeit an der Spitze.
Aber heute wollen Ice und ihre Familie mit original thailändischen Spezialitäten nach ganz oben aufs Siegertreppchen.
Saliha! Ich freu mich, dass ihr da seid. Hier ist mein Konkau. Ich zeig euch mein Lokal.
Alles hell und freundlich. Und der Chef ist auch schon da. Also Asiafastfood sieht anders aus.
Bei uns im Gastraum haben wir 30 Sitzplätze hier innen.
Uns ist es wichtig, dass wir Tischdecken haben. Weiß, mit schönen Stoffservierten, frischer Blume und die Kerse ist ganz wichtig.
Die Überraschungen gehen weiter, denn auch die Weinauswahl klingt ganz heimisch.
Hier ist unsere Weinecke bei uns im Lokal. Also ich persönlich finde, dass im deutschen Wein sehr gut zu der thailändischen Küche passt.
Obwohl bei vielen halt noch skeptisch ist. Bei uns, wir haben auch eine Weinempfehlung, damit es für die Gäste leichter ist, ein Wein für sein Gericht zu finden.
Zu jedem Gericht haben wir persönlich mit unserem Sommier des Hauses getestet, welcher Wein zu diesem Gericht am besten passt.
Riesling statt Reiswein. Und welche Produkte landen dann hier auf dem Teller?
Also unsere Produkte sind 80 Prozent aus Thailand. Gemüse sind sehr frisch, jede Woche aus Thailand geliefert.
Auf jeden Fall, wir versuchen alles wie möglich original zu machen, wie das in Thailand auch gegessen wird.
Zum Beispiel beim Pla Pa Cha, der Klassiker in der thailändischen Küche.
Sehr oft wird bei uns auch das Pla Pa Cha bestellt. Die Leute bestellen das gerne, weil das trotz ein ganzes Fisch ist.
Und die Fischfilet werden dann zusammen mit Chili und Knoblauch und vielen thailändischen Gewürzen und Kräutern zusammen angebraten.
Am Herd steht Bruder Kittinath, ein in Thailand ausgebildeter Spezialitätenkoch.
Gewürze, Currys und so, die Zubereitungen tun wir alles so, wie ein Thailänder das auch selber essen würde.
Die Schärfe können die Gäste uns sagen, weil manche waren sehr oft in Thailand und kennen das ganz gut, können ganz gut scharf essen.
Da machen wir hundertprozentig thailändisch, aber viele ist gerade am einsteigen, können sie sagen, ein bisschen weniger scharf, das machen wir schon.
Deswegen trägt das Lokal auch Taste of Thailand, der Geschmack Thailands im Namen.
Wir werden gewinnen, weil ich mit meiner Familie mit Herzlichkeit arbeite und wir ein echtes Erlebnis der thailändischen Küche mit den besten Weinen präsentieren können.
Holla, das klingt nach echter Thai-Power und auch den Mitstreitern ist klar, heute Abend wird es heiß, ganz heiß.
Ich denke afrikanisch.
Ivo Spessle macht…
In Wahrheit haben sie großen Respekt vor dem, was sie heute erwartet.
Um zehn Punkte zu erreichen, erwarte ich eine tolle frische Küche und auch ein modern interpretiertes thailändisches Restaurant, dann hat sie eine Chance.
Die Lage in der Altstadt, das kleidt traditionell an moderne Küche, denkt man hier erstmal nicht.
Die Jungs kommen auch wirklich von anderer Esskultur. Ich bin echt wirklich aufgeregt, ob ich denen mit meinem Essen überzeugen könnte.
Hallo, Sawadikap.
Hallo, meine liebe Eis.
Wunderschön, nicht nur Eis.
Dankeschön, danke.
Also Eis ist heiß. Das sieht echt super aus.
Herzlich willkommen bei uns. Schaut euch um.
So, die Jungs können sich jetzt warm anziehen. Wir haben hier die beste thailändische Restaurant in Stuttgart.
Ringfrei zur ersten Runde, die Besichtigung.
So habe ich mir das ein bisschen vorgestellt, Jungs.
Ich auch.
Dabei kommt das doch hier gar nicht so thailändisch daher, oder? Fragen wir mal Rudi, der war schon mal da.
Wir haben viele bunte Bilder. Wir haben auch Ideen, was die Thailänder lieben und mögen.
Von der Erordnung her war es sauber. Also mir ist nichts Negatives aufgefallen.
Die Tischkultur, die Tische sind wunderbar eingedeckt, die sehen gut aus.
Zum Glück dezent, schön über rote Rosen.
Blumen gelten in Thailand als Glücksbringer, meistens aber in Form von Kränzen.
Oh, ihr Lieben.
Darf ich vorstellen, hier ist mein Guide, mein Lebenspartner und er wird euch heute Abend begleiten.
Dankeschön.
Er sucht euch was Schönes raus, traditionell thailändisch. Ihr werdet euch freuen.
Reis ist die Basis der thailändischen Küche, daher auch der Name des Lokals, Kwan Kao, gesigneter Reis.
Liebe Leute, Entscheidung getroffen? Schon was ausgesucht? Oder braucht ihr meine Hilfe?
Ich möchte gerne vorweg, Lapet. Gehacktes Entenfleisch.
Von der Chefin hier, wie soll ich die machen? Genauso wie auf der Karte steht?
Bitte, so wie ihr das empfehlt. Da hätte ich aber gerne noch extra Fischsoße und frischen Chili.
Eingelegte Chili in Fischsoße.
Genau, das hätte ich gerne dazu. Und als Hauptgerichtwürstchen möchte ich gerne probieren die 26.
26, Galpat Kimaw, jawohl.
Und als Dessert, was heißt das? Taco?
Taco, genau.
Ja, das hätte ich gerne. Hört sich gut an.
Na, das könnte ein spannender Abend für Marco werden, aber nicht nur für ihn.
Ja, ich bin wirklich angespannt, weil thailändische Küche ist echt nicht für jeden den Geschmack.
Ich bin auf jeden Fall gespannt auf die Feedback von den anderen, ob das denen gut schmeckt.
Ice wurde in Bangkok geboren, lebt aber schon seit einigen Jahren in Stuttgart.
Das Kwan Kao hat sie zusammen mit ihrem Mann Mitte 2016 eröffnet.
Hier ist mein Großbruder.
Hallöchen.
Hallo Konstantin.
Hallo Udi.
Ja, er ist mein Chefkoch, der hat echt was drauf.
Also wir zeigen euch mal, wie dein Papaya-Salat jetzt vorbereitet ist.
Jetzt gibt es jetzt thailändischen Kochkurs.
So befreie ich mich.
Los geht's.
Erstmal die Chili hier.
Alles schön scharf.
Ja, thailändische Küche ist sehr scharf. Die mögen das, aber es ist auch gesund.
Danach kommt ein bisschen Knoblauch.
Die Chili ist wahrscheinlich aus Thailand, oder?
Natürlich, aus Thailand, ja.
Und dann sind sie dann auch richtig scharf.
Also ihr Bruder ist ein ruhiger thailändischer Koch, dass er sein Mörser voll im Griff hat.
Das hat er also richtig geil drauf.
Da ist Musik drin.
Da kannst du ja mittanzen, das hat richtig Spaß gemacht. Aber es ist ein ruhiger Koch, ein ganz ruhiger.
Sein Dressing hat bestimmt ordentlich Wumms, doch Marco und Giovanni entdecken zum Glück etwas zum Löschen.
Es erstaunt mich, dass wir hier beim Thai das Thema Wein so groß machen.
Da vorne ist ein wunderschöner, auf der linken Seite ein wunderschöner Rosé-Sekt von den jungen Schwaben, Bernhard Ellwanger.
Kennst du den?
Die Weine kenne ich nicht, diesen Sekt.
Aber auch sonst eine schöne Auswahl. Tagereiche Rebsorten, gut vertreten.
Schau mal hier, Wein des Monats.
Aus meiner Sicht völlig unüblich für ein Thai-Restaurant.
Zumal es sich hier bei dem Wein um einen deutschen Wein handelt.
Von Thomas Haag, Schloss Lieser.
Weinmaker of the year 2015. Also die Weinauswahl ist toll.
Aber weißt du, was ich mich frage? Ob die auch zu diesen thailändischen Gerichten passen?
Am besten fragt man jemanden, der sich damit auskennt. Eis-Lebensgefährte Giet ist schon zur Stelle.
Hallo, servus.
Kannst du uns zu Gericht 25 eine schöne Weinempfehlung auspicken?
Scharf, auf jeden Fall. Da ist er ohne Kokos.
Weißwein, also immer den Chardonnay würde ich empfehlen.
Sauvignon Blanc würde auch dazu passen, was für den fruchtigen Geschmack dabei ist.
Also Richtung Weißwein.
Also wenn ich persönlich das esse und persönlich den Wein aussuchen dürfe,
dann würde ich den Chardonnay.
Okay, vielen Dank.
Sehr gerne.
Scheinbar kennt ihr die Karte auswendig. Ich habe ihm die Nummer genannt.
Und Eiskalt aus dem MFF hatte dir erzählen können, was da los ist, wie es gemacht wird.
Beeindruckend, mehr als 40 Gerichte stehen auf der Karte.
So, dann kommen die Gewürze. Zucker, Palmzucker. Willst du mal probieren?
Ja, da bin ich neugierig.
Gewinnt man tatsächlich aus Palmen.
Ah, lecker.
Nächstes doch.
Und weißt du, was cool ist? Ein bisschen ölig.
Richtig ölig, genau.
Palmzucker ist sensationell. Ich kannte ihn.
Und verwende ihn selber ab und zu in meiner eigenen Küche.
Für Desserts oder so. Wunderbares Ding.
Schöner Abgang, nicht zu süß. Ist ein bisschen samtig. Schmeckt.
Dann kommen die lange grünen Bohnen.
Natürlich auch Paländische Bohnen.
Genau.
Kenn ich, die haben ein sehr gutes Aroma.
Aber grüne Bohnen sind in der Regel giftig.
Fall mir jetzt nicht um.
Hier, Fischsorte.
Darf ich dir auch mal ein Löffelchen probieren?
Ja, aber die ist halt salzig.
Ich weiß.
Achtung, Salz.
Brutal.
Da denkst du schon, total eine versalzene Fischsuppe.
Du bist dir wahrscheinlich aufgefallen,
die haben in irgendeiner Salzsoße rumstehen gehabt.
Die würzen alles über Fischsoße oder Sojasoße,
und da kommt ihr Salz her.
Auch neu.
Rudi weiß vieles, aber nicht alles.
Das ist jetzt Karotte und Rettich, oder?
Nein, nein, das ist Papaya hier.
Papaya?
Papaya-Streifen.
Das, was da drin ist, ist ein Fest, das sage ich euch.
Das ist ein Feuerwerk.
Im Mund, mit den ganzen Futtern, die getrocknete Schrimps,
die Erdnüsse, die Fischsoße, die Limette, die grünen Bohnen.
Ein bisschen Bitter noch mit, aber frische.
Vor allem der Sepamzucker, der macht das Ganze wieder sanft.
Richtig.
Auf dieses Urteil kann sich Eis was einbilden,
denn Rudi ist der einzige gelernte Koch in der Runde.
Ich habe eine Nehase auf meinen Papaya-Salat.
Nehase.
Wenn du liebst zu mir bis heute noch,
dann kriegst du vielleicht ein bisschen was ab,
aber du musst echt ganz tolle lieb sein.
Bin ich.
Schauen wir mal.
Bisher ist Konstantin nicht als Schmusebär aufgefallen.
Auf einen schönen Männerabend.
Salud.
Das klingt eher nach einer Drohung, aber Eis bleibt völlig cool.
Ich habe doch ein gutes Gefühl.
Ich habe nur eine Sorge wegen der Schärfe,
ob das wirklich für jeden sein Ding ist.
Durstlöscher stehen jedenfalls in rauen Mengen bereit.