Matcha Tee, ein pulverisierter Grüntee aus Japan, hat in den letzten Jahren einen regelrechten Hype erfahren. Ob als Tee, Latte oder in Smoothies – das leuchtend grüne Getränk gilt als Superfood und wird für seine angeblich gesundheitsfördernden Eigenschaften gefeiert. Doch was steckt wirklich dahinter? Macht Matcha tatsächlich schlank, schützt vor Krankheiten und fördert das Wohlbefinden? Oder gibt es auch Schattenseiten, die weniger bekannt sind?
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00:00 | Matcha Tee täglich trinken oder nur Hype? 01:24 | Was ist Matcha Tee? 02:46 | Was macht Matcha Tee so gesund? 09:12 | Zubereitungstipps & Rezeptideen 10:39 | Das sollten Sie vor dem Kauf wissen
Was ist Matcha Tee? Matcha Tee stammt ursprünglich aus Japan und bedeutet wörtlich „gemahlener Tee“. Es handelt sich um einen besonders feinen Pulvertee, der aus den Blättern der Teepflanze gewonnen wird. Vor der Ernte werden die Teeblätter beschattet, um den Chlorophyllgehalt zu erhöhen, was dem Tee seine intensive grüne Farbe verleiht. Die Blätter werden anschließend getrocknet und zu einem feinen Pulver vermahlen. Anders als bei herkömmlichen Grüntees wird das Pulver beim Trinken vollständig aufgenommen, wodurch die Nährstoffaufnahme deutlich höher ist. Dies macht Matcha zu einem der nährstoffreichsten Tees – oder auch zu einem Getränk mit potenziellen Risiken, je nach Konsumverhalten.
Matcha als Stressblocker und Gedächtnisbooster Matcha ist nicht nur ein Energielieferant, sondern auch ein Helfer in stressigen Zeiten. Die Kombination aus Theanin und Koffein senkt nachweislich das Stresshormon Cortisol im Körper. Diese beiden Inhaltsstoffe sorgen außerdem dafür, dass Matcha-Koffein eine anhaltendere und mildere Wirkung entfaltet als das Koffein im Kaffee, wodurch nervöse Unruhe und Koffeinabstürze vermieden werden. Zudem wird die geistige Leistungsfähigkeit durch den erhöhten Koffeingehalt verbessert, ohne dass die negativen Effekte, wie das Zittern oder der Koffeinabfall, eintreten.
Schutz vor Krankheiten? Matcha kann auch dazu beitragen, das Risiko bestimmter Krankheiten zu senken. Besonders hervorgehoben wird seine positive Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System. Durch die Senkung des LDL-Cholesterins (schlechtes Cholesterin) kann Matcha helfen, Bluthochdruck und Arteriosklerose vorzubeugen.
Studien, vor allem an Tieren, zeigen zudem, dass Matcha möglicherweise auch eine krebshemmende Wirkung hat. Es gibt Hinweise darauf, dass Matcha das Wachstum von Prostata-, Lungen- und Hautkrebszellen hemmen könnte.
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So, Matcha trinke ich schon seit über 10 Jahren, würde ich sagen.
Bereite ich es mir ganz schnell und kalt zu, richtig gute Sache, und trinke ich fast jeden Morgen.
Matcha, ein Tee, der nicht nur schlank macht, sondern tatsächlich auch Krebs vorbeugt.
Und bestimmt haben Sie auch schon mal einen Matcha-Tee oder Matcha-Latte getrunken.
Gerade in den letzten Jahren ist Matcha ja zu einem wirklichen Trendgetränk geworden und gilt auch als Superfood.
Ich hatte schon vor einigen Jahren dazu ein Video gemacht.
Jetzt aber kommen noch mal so ganz neue, spannende Erkenntnisse.
Aber man muss sagen, es gibt auch Gefahren und die sollten Sie wissen.
Stichwort Pestizide. Hoher Aluminiumgehalt, der hier drin sein kann.
Die ominöse Oxalsäure, wahrscheinlich schon mal gehört.
Ja, und mögliche negativen Folgen für Herz, für Nieren, für Darm.
Deswegen, kein Lebensmittel. Zu sehr in den Himmel loben, auch Matcha nicht.
Und zweitens, es gibt meist zwei Seiten der gleichen Medaille.
Doch das verraten bezahlte Influencer, natürlich die Matcha-Hersteller nicht so gerne.
Es lohnt sich jetzt also einmal reinzuhören.
Hallo, mein Name ist Dr. Tobias Weig. Ich arbeite seit Jahren als Arzt im Krankenhaus
und möchte Sie auf diesem Kanal medizinisch verständlich und korrekt über wichtige Themen
zu Gesundheit, Krankheit und vor allem natürlich auch Prävention aufklären.
Was ist Matcha-Tee? Matcha-Tee, den hier habe ich kalt zubereitet.
Machen die wenigsten, aber ist eine richtig gute Idee.
Kommt ursprünglich aus Japan und bedeutet übersetzt gemahlener Tee.
Es handelt sich um einen pulverisierten Grüntee.
Hier, das Pulver hier, das aus den Blättern der Teepflanze gewonnen wird.
Und diese Blätter, die werden vor den Ernten beschattet,
wodurch in den Blättern vermehrt Chlorophyll gebildet wird.
Und so wird dem Tee letztendlich die charakteristische grüne Farbe verliehen
und gerade das Chlorophyll, das ist auch so gesund.
Habe ich auch in anderen Videos schon gemacht,
warum gerade grünes Blattgemüse zum Beispiel sehr gesund ist.
Und zum Trinken wird das Pulver dann mit heißem Wasser gemischt,
schaumig geschlagen oder, wie ich es halt mache, kalt, mit kaltem Wasser.
Und jetzt gleich mal ein Vorteil gegenüber anderen grünen Teesorten
oder gegenüber dem normalen grünen Tee, den ich auch sehr gerne trinke,
bei denen die Blätter nur mit Wasser ja übergossen werden, beim grünen Tee.
Und der Vorteil hier bei Matcha liegt darin, dass durch den pulverisierten Zustand
die Teeblätter quasi mitverzehrt werden.
Und so ist die aufgenommene Nährstoffkonzentration im Vergleich höher.
Und gerade das macht den Tee dann auf der einen Seite so gesund
oder vielleicht in der einen oder anderen Situation auch so ungesund.
Stichwort Auswirkungen vielleicht aufs Herz.
Je nachdem, wie man es sozusagen sieht.
Was macht Matcha Tee so gesund?
Matcha Tee enthält jede Menge gesunde Inhaltsstoffe.
Das ist ein Fakt. Und darunter B-Vitamine.
Wichtig, wer sich zum Beispiel fleischarm ernährt.
Viel Eisen. Wichtig, da fast 80% von uns von einem Eisenmangel betroffen sind.
Calcium. Auch wichtig. Wichtig für Knochen, Zähne, Schutz vor Osteoporose.
Kalium ist hier viel drin. Wichtig für Muskeln, für Nerven, auch gerade für das Herz.
Magnesium. Den Mineralstoff kennt, glaube ich, jeder.
Und Forschende, beziehungsweise auch Matcha-Verkäufer, Influencer,
sind vor allem auch an dem Inhaltsstoff EGCG interessiert.
Der wird oft so gepusht, gehypt.
Dem nehme ich ein hohes antioxidatives Potenzial nachgesagt.
Wird im Vergleich zu anderen grünen Teesorten, zum normalen grünen Tee,
hat Matcha einen deutlich höheren Gehalt, gerade an diesem EGCG.
Und wie ich gerade am Anfang schon gesagt habe,
enthält Matcha jede Menge, wie gesagt, Chlorophyll, hier diesen grünen Stoff.
Und dieser sekundäre Pflanzenstoff, der unterstützt den Sauerstofftransport
in unseren Blutgefäßen und wirkt antioxidativ.
Und Studien deuten außerdem auch noch darauf hin,
dass Matcha den Stresslevel im Körper senken kann,
denn die enthaltenen Inhaltsstoffe hier in Matcha,
Theanin, auch Koffein, senken Stressmarker im Körper,
wie zum Beispiel das Stresshormon Cortisol.
Jetzt um acht, Koffein senkt Stresshormon Cortisol,
da habe ich schon mal was anderes gehört, gleich dazu nochmal mehr.
Das Interessante ist dabei schon die geringe Menge an Matcha,
die nämlich ausreicht.
Die beiden genannten Inhaltsstoffe, Theanin und Koffein,
geben dem Pulver eine weitere positive Wirkung.
In mehreren Studien wurde nämlich nachgewiesen,
dass Koffein positive Auswirkungen auf die Hirnleistung hat.
Haben wir selber wahrscheinlich schon mal gemerkt.
Es zeigte sich, dass sowohl die Aufmerksamkeitsspanne klar,
als auch die Gedächtnisleistung von Koffein profitieren.
Und da ist mal egal, ob das Koffein vom Matcha-Tee kommt,
oder zum Beispiel vom Kaffee.
Matcha hat im Vergleich aber zu anderen grünen Teesorten
einen hohen Koffeingehalt.
Die Wirkung ist hier also größer als bei anderen grünen Teesorten,
wichtig sowieso bei normalen grünen Teesorten.
Interessant, was diese Studie einmal zeigt.
Das enthaltene Theanin verändert die Wirkung von Koffein
und mildert unerwünschte Nebenwirkungen des Koffeins ab.
Großer Unterschied zum Kaffee.
Einerseits werden die Wachsamkeit und Leistungsfähigkeit gefördert,
das ist das Gute sozusagen am Koffein.
Andererseits vermeiden Matcha-Trinker den Zusammenbruch des Energieniveaus,
wenn sich das Koffein wieder abbaut.
Und das kennen Sie ja vielleicht vom Kaffeetrinken,
dass nach dem Energiehoch wieder so ein Tief kommt.
Also merken Sie sich einmal,
anders als das Koffein beim Kaffee, das der Körper schnell verarbeitet,
wird das Koffein im Matcha langsam freigesetzt
und erzeugt auch so keine Abhängigkeit
und ist auch mit der Grund,
warum es eine andere Auswirkung auf unser Cortisollevel hat.
Und das bedeutet für Sie auch ganz praktisch,
dass Sie keine bzw. kaum Koffeinentzugserscheinungen verspüren werden,
wenn Sie auf den Matcha dann plötzlich verzichten.
Kommen wir zu einer weiteren Wirkung von Matcha-Tee,
und zwar zum Schutz vor Krankheiten.
Das ist gut.
Natürlich aber ganz wichtig,
Matcha-Tee alleine kann im Alleingang keine Krankheiten heilen.
Dennoch können die Inhaltsstoffe einige Risikofaktoren
für verschiedene Krankheiten positiv beeinflussen.
Das gilt zum Beispiel für unser Herz.
Herzkreislauferkrankungen sind weltweit mit die häufigste Todesursache.
Und deswegen ist es wichtig,
das Herz so gut es geht zu schützen.
Und hierbei hilft Matcha,
indem es den Cholesterinspiegel sogar senkt.
Das könnte daran liegen,
dass das enthaltene EGCG,
die Bildung des schlechten LDL-Cholesterins verringert
und gleichzeitig seine Ausscheidung erhöhen kann.
Und das ist wichtig,
da dieses schlechte Cholesterin, das LDL,
zum Beispiel Arteriosklerose,
auch Bluthochdruck begünstigen kann
und deshalb so niedrig wie möglich gehalten werden sollte.
Und deshalb, man kann es sich denken,
und hier habe ich mir eine Markierung reingesetzt,
die besten Lebensmittel, mein Ratgeber.
Und da gehört Matcha natürlich auch mit dazu.
Matcha, grüner Tee, die Vorteile, darauf gehe ich hier ein,
Matcha-Tee sollte also tatsächlich
zu einem gesunden Ernährungsmuster mit dazu gehören.
Und Studien, die ich hier auch in meinem Buch erwähne,
deuten auch auf eine vorbeugende Wirkung
bei bestimmten tatsächlich Krebserkrankungen hin.
Wie immer ist aber bei Tierstudien natürlich Vorsicht geboten,
denn die Ergebnisse sind nicht 1 zu 1 auf den Menschen übertragbar.
Dennoch geben sie Anlass zur Hoffnung
und können für weitere Studierende natürlich richtungsweisend sein.
So konnte auch in einer In-vitro-Studie
ganz interessant gezeigt werden,
dass Matcha tatsächlich Prostatakrebs abtöten
und ebenfalls Haut-, Lungen-, Leberkrebs
oder dagegen wirksam sein könnte.
Vermutlich liegt das an den antioxidativen Eigenschaften von Matcha.
So, und welchen Matcha sollte man nun trinken?
Welchen trinke ich? Welcher ist gut, günstiger?
Woran erkenne ich guten, schlechten Matcha-Tee?
Da sage ich auch noch gleich was zu.
Forschende, das ist wichtig, haben sich auch damit beschäftigt,
wie sich Matcha auf Diabetes auswirkt
und dadurch entstehende Nierenschäden, Leberschäden sich darauf auswirken.
In einer Studie an diabetischen Ratten,
also ratten, die Diabetes hatten,
wurde gezeigt, dass die Tiere, die Matcha erhielten,
wesentlich weniger dann Organschäden,
zum Beispiel an der Niere, an der Leber erlitten,
als die Tiere in der Kontrollgruppe.
Außerdem waren die Glucose, also Zucker,
die Triglyceridwerte, also die Fettwerte,
erheblich niedriger im Blut.
Auch hier muss natürlich in Zukunft noch weiter geforscht werden,
bevor ärztliche Empfehlungen ausgesprochen werden können.
Es zeigt aber,
irgendwie ist hier was Gutes dran an diesem Matcha.
Und neben all den genannten gesundheitsfördernden Effekten,
wird noch suggeriert,
dass Matcha auch beim Abnehmen helfen kann,
indem es den Stoffwechsel ankurbeln
und den Blutzuckerspiegel stabilisieren soll.
Quasi so ein Fettstoffwechselbooster.
Studien zeigen, dass schon gemäßigtes Training,
also Sport,
in Verbindung mit Matcha,
zu einer erhöhten Fettverbrennung führen kann.
Unterstützt wird diese Aussage durch eine Studie in der Matcha,
dass der Fettverbrauch über den gesamten Tag
tatsächlich signifikant erhöhte
und damit natürlich zu einer Gewichtsreduktion beitrugt.
Man braucht immer ein Kaloriendefizit, um abzunehmen.
Das ist schon mal ein Fakt.
Auch wenn diese Ergebnisse vielversprechend klingen,
logisch sollte man sich vor Augen führen,
dass Matcha alleine aber die Funde nicht purzeln lässt.
Ganz wichtig.
Es kommt für gesundes, nachhaltiges Abnehmen
trotzdem immer auf eine ausgewogene Ernährung
mit Kaloriendefizit
und am besten mit oder in Kombination Sport, Bewegung.
Darauf kommt es immer an.
Zubereitungstipps und Rezeptideen.
So und jetzt kommen wir dazu,
wie man Matcha am besten machen könnte oder sollte.
Wie kann man Matcha zubereiten?
Achten Sie auf die richtige Wassertemperatur.
Und diese sollte 80 Grad nicht übersteigen,
damit wichtige Inhaltsstoffe nicht zerstört werden.
Das gilt auch bei einem normalen grünen Tee natürlich.
Traditionell wird zum Anrühren des Tees
so ein kleiner Bambusbesen verwendet.
Den habe ich schon seit mehreren Jahren.
Es eignet sich aber auch ein ganz normaler Schneebesen
oder Löffel.
Und geschlagen wird dann so lange,
bis ein feiner Schaum entsteht.
Doch nicht nur als Tee schmeckt Matcha super.
Es gibt auch viele andere Möglichkeiten,
das Pulver in die tägliche Ernährung zu integrieren.
Sie können Matcha auch in Backwaren,
wie Kuchen, Keksen verwenden.
Auch in Smoothies eignet sich das.
Pestos, gute Idee.
Auch manchmal in Dips.
Im Trend ist auch die Zubereitung natürlich von Matchalatte.
Haben Sie wahrscheinlich schon mal in einer Bar,
im Café gesehen.
Und dafür nehmen Sie zwei Teelöffel Matcha,
ein bisschen Pestos dazu.
Und falls Sie es ein bisschen süßer haben möchten,
können Sie anschließend ein bisschen Agavendicksaft
zum Beispiel dazu mischen.
Und abschließend gießen Sie noch 150ml
abaufgeschäumte Milch dazu und fertig.
Lassen Sie es sich schmecken.
Und nochmal, ich aber nehme kaltes Wasser,
mache es hier so schnell,
gieße es mir hier rein,
trinke es dann.
Warum?
Weil ich das immer morgens trinke,
bevor ich in die Klinik zur Arbeit fahre.
Und da trinke ich dann ganz schnell mein Matcha,
bevor ich dann vielleicht einen Kaffee nehme oder so.
Das sollten Sie vor dem Kauf wissen.
So, und worauf sollten Sie jetzt achten,
wenn Sie Matcha-Tee kaufen?
Im Internet wird da viel versprochen.
Mittlerweile gibt es in jedem größeren Supermarkt
Matcha-Pulver zu kaufen.
Und die Preisspannen sind teilweise auch riesengroß.
Beim Kauf sollten Sie auf das Herkunftsland achten.
Der echte Matcha-Tee kommt nämlich aus Japan.
Ich kaufe immer nur japanische Matcha-Tee.
Allerdings gibt es auch immer mehr Produkte,
die zum Beispiel aus China stammen,
die in der Regel dann billige,
ich nenne es mal so, Invitate sind.
So etwas.
Echter Matcha zeichnet sich durch die leicht grüne Farbe aus.
Wenn das Pulver so gelblich oder sogar graulich irgendwie ist,
handelt es sich nicht um echten Matcha.
Sollte das Pulver so fischig oder muffig riechen,
sollten Sie es lieber auch nicht verzehren.
Solche Gerüche können nämlich
auf eine Pestizidbehandlung hindeuten.
Und da ist es wichtig, das ist da die Gefahr.
Und neben dem Geruch und der Farbe
ist der Geschmack ein wichtiges Qualitätsmerkmal.
Matcha hat von Natur aus so einen süßen, fruchtigen,
so ich finde auch leicht bitteren Geschmack.
Bisschen grasig vielleicht auch.
Wenn Sie aber einen stark bitteren oder säuerlichen Geschmack bemerken,
sollten Sie das Pulver lieber nicht verwenden.
Und mein Tipp noch, wenn Sie auf Bioqualität achten,
und das sollten Sie, machen Sie in der Regel nichts falsch.
Was ist noch zu erwähnen?
Nämlich, dass der Konsum von zu viel Matcha,
und jetzt sind wir bei den Risiken,
gewisse Gefahren quasi mit sich bringt.
Das BFR, das warnt davor,
das ist bei übermäßigen Konsum von Matcha,
und das wäre mehr als zwei bis drei Tassen täglich,
zu einer erhöhten Aluminiumaufnahme kommen kann.
Zwar gibt es bisher keine gesicherten Angaben, klar.
Aber wie viel Matcha wir wirklich pro Tag vertragen,
kann man nicht genau deswegen sagen.
Doch um Nebenwirkungen wie Herzrasen,
aufgrund des Koffeins, auch wenn es langsamer ansteigt,
oder Leberschäden aufgrund zu großer Katechinmengen zu vermeiden,
sollten Sie pro Tag nicht mehr als eine bis zwei Tassen Matcha trinken.
Es lohnt sich, wie gesagt, Matchapulver in Bioqualität zu kaufen,
so sind bei Anbau und Produktion nämlich keine Pestizide im Spiel.
Und sind diese im Pulver enthalten, die Pestizide,
dann können die sich im Körper anreichern, klar, und Schäden anrichten.
Und dann, noch wichtig,
Matcha enthält leider auch die Oxalsäure,
und das ist eine Säure, die in vielen Pflanzen vorkommt,
schon mal in anderen Videos bei mir vielleicht gehört,
zum Beispiel auch in Spinat, leider in Rhabarber.
Und zirkuliert diese Oxalsäure in sehr großen Mengen bei uns im Körper,
kann sie das Risiko für Haaren, Nierensteine erhöhen
und die Calciumkonzentration im Blut verringern.
Und Calcium ist wichtig, zum Beispiel auch für die Blutgerinnung,
für die Knochen, etc.
Auch deshalb ist es wichtig, nicht zu große Mengen an Matcha zu trinken.
Wie immer, die Dosis macht das Gift.
Menschen mit Magen, Darm oder auch Nierenerkrankungen
wird somit vom Konsum generell sogar von Matcha-Tee abgeraten.
Auch sollte in der Schwangerschaft, in der Stillzeit,
auf den Tee verzichtet werden.
Also, zusammengefasst, was lernen wir hier daraus?
Erstens, nicht per se wieder ein Lebensmittel
einfach so als gesund oder ungesund in den Himmel loben.
Zweitens, nicht blind den Versprechungen von Influencern und Herstellern,
die das verkaufen, glauben.
Das hat nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile.
Und wie so oft, die Dosis macht das Gift.
Und nochmal, wie mache ich es?
Ich liebe es, Matcha morgens zu nehmen,
wenn ich nämlich keine Zeit habe, Kaffee mir vorzubereiten,
bevor es in die Klinik geht, um 7 Uhr morgens.
Und tagsüber trinke ich auch drei bis vier Tassen Kaffee.
Ich mische es.
Ich trinke immer mal was, ich übertreibe es nicht.
Und jetzt können Sie einmal gerne kommentieren,
ob Sie Matcha-Fan sind oder es noch gar nicht probiert haben.
Vielen Dank und bleiben Sie mir treu.
So, trinken wir jetzt leer.