Heute zeige ich Euch einen Flammkuchen, der durch seinen Umami Geschmack jeden Original Elsässer Flammkuchen ganz alt aussehen lässt. Shiro Miso und Ingwer bringen Geschmack, Zwiebel, Champignons, Paprika und Brokkoli in Kombination mit frischen Sprossen versorgen uns mit wichtigen Nährstoffen und gekeimte Süßlupinen bringen jede Menge pflanzliches Eiweiß in das Gericht. Ein perfektes Fitness-Rezept. #cleaneating#gesunderezepte#gesundabnehmen
KOSTENLOS abnonnieren: https://bit.ly/2Nr29nL ZUTATEN: Teig: 400 g Mehl 200 ml Wasser 4 El Olivenöl Salz
Belag: Halbe Rote, halbe gelbe Paprika Brokkoli Eine große Zwiebel 2 mittelgroße Champignons Olivenöl Salz und Pfeffer
Soße: 225 ml Soja-Cuisine (Creme) 1 EL Shiro Miso 2 EL Tamari Sojasoße Ingwer Knoblauch
Als Personal-Trainer und Ernährungs-Coach ist es auch meine Aufgabe sich um die Ernährung meiner Kunden zu kümmern. Als Familienvater ist es meine Aufgabe das Beste für meine Kinder zu erreichen. Und dazu gehört vor allem auch eine ausgewogene und gesunde Ernährung. Auf meinem Kanal möchte ich mein Wissen mit Euch teilen und Euch inspirieren, gesünder und nachhaltiger zu essen. Hier findet ihr gesunde Fitness-Rezepte für den Alltag, Low Carb Rezepte und jede Menge Tipps zur gesunden Ernährung für Kinder. In der Rubrik FoodWissen! werden Lebensmittel genauer unter die Lupe genommen. Ich freue mich auf Euch und wünsche viel Spaß beim zusehen und nachkochen. Euer Ken.
Bist du an einer Zusammenarbeit oder Kollaboration interessiert? Dann schreibe mir gerne eine E-Mail an kenmeinfachessen[at]gmail.com
Aufgabe, den besten Flammkuchen machen, den ihr gegessen habt.
Problem, er muss gesünder sein als der aus dem Elsass.
Holy Moly, wie macht man einen Flammkuchen, der besser schmeckt als das Original und dabei auch noch gesünder ist.
Erstens, man holt sich Testesser, die auf gesunde Zutaten stehen.
Da kommt ihr ins Spiel.
Und zweitens, man findet eine Lösung, die Kombination aus Creme Fraiche und Speck auszukontern.
Was zugegebenermaßen nicht ganz einfach wird, aber ich habe eine Idee.
Aber zuerst muss die Basis stimmen, also der Teig.
Und wenn der funktioniert, dann ist das schon mal die halbe Miete.
Ich orientiere mich dann nach einer Formel, die ich im Internet gefunden habe.
Ich weiß nicht mehr genau wo, aber die haben mit der Formel 2 zu 1 gearbeitet.
Das heißt, zwei Teile Mehl und ein Teil Wasser.
Wir nehmen gut 200 Gramm Mehl.
Okay, wir nehmen 400 Gramm Mehl.
Ab damit in eine Schüssel und dann machen wir rein aus Gewohnheit noch eine schöne Mulde rein
und geben einen Teelöffel Salz dazu.
Und dann mischen wir alles schön unter das Mehl.
Bei 400 Gramm Mehl brauchen wir also 200 Milliliter Wasser und drei bis vier,
ich bevorzuge vier Esslöffel, Öl.
In meinem Fall Olivenöl.
Naja, und dann wird einfach geknetet.
Und da ich sowas wie eine Küchenmaschine nicht habe, machen wir alles Handmade.
Nur nicht so wie ich bitte.
Der Teig ist relativ trocken und bröselt.
Und wenn ihr nicht wollt, dass euer Boden so aussieht,
dann knetet über den Tisch oder noch besser über einer Schüssel.
Fertig ist der Teig, wenn er ungefähr so aussieht
und sich so anfühlt, als ob ihr nie wieder aufhören wollt zu kneten.
Solltet ihr trotzdem machen, denn er bleibt nicht immer so geschmeidig.
Der Teig geht jetzt auf Warteposition und wir widmen uns Problemstellung Nummer zwei.
Wir fordern Creme Fraiche und Speck heraus
und habe ich vorher gesagt, ich habe eine Idee, das war nicht gelogen.
Was ist an Creme Fraiche und Speck so geil?
Es ist fett und es ist salzig.
Alles klar, Salz und Fett AK, Geschmacksverstärker AK.
Es schmeckt so richtig geil.
Wie kommen wir hin?
Nur ohne Cholesterin und ohne Laktose und weniger Kalorien.
Als Basis verwenden wir Soja Cuisine oder Soja Creme.
Die ist ebenfalls ziemlich fettig, nur eben ohne Cholesterin
und mit hervorragend verwertbaren Eiweiß.
Als Ersatz für Sahne funktioniert Soja Cuisine hervorragend.
Geschmacklich würde ich es anders nennen.
Vorsichtig ausgedrückt.
Aber definitiv nicht schlecht, sonst würde ich es hier nicht verwenden.
Vor allem wenn wir sie so pimpen wie jetzt.
Fett haben wir jetzt, fehlt noch Salz und da uns das zu einfach wäre,
kommt eine ordentliche Portion Umami mit rein.
Dazu brauchen wir einen Esslöffel Shiromiso, zwei Esslöffel Sojasoße
und einen Hauch von Sesamöl und Ingwer.
Sagt mal ganz ehrlich, nervt euch das auch so ein bisschen?
Jedes Mal wenn ein Foodtuber mit Ingwer arbeitet oder sogar in Kochbüchern,
in Kochbüchern habe ich das schon gesehen, wird gesagt,
nehmt doch einfach einen Teelöffel und reibt den Ingwer ganz einfach und schnell ab.
Echt jetzt? Ich meine, ja, funktioniert.
Aber mit einer Gemüseschäle funktioniert es hundertmal besser.
Und warum soll ich aufwendig mit einem Teelöffel meinen Ingwer abreiben,
wenn ich easy peasy das gleiche Ergebnis nur besser mit einem Schäler hinbekomme.
Klärt mich bitte auf, wenn ich das Große und Ganze nicht richtig durchblickt habe.
Aber sagt nicht, dass ich jetzt dann 0,3 Gramm Ingwer mehr übrig habe mit einem Teelöffel.
Ist der Ingwer geschält, reiben wir ihn mit dazu und Menge ist ganz nach eurem Geschmack.
Dann verrühren wir alles so lange, bis es eine cremige, leckere, würzige Umami-Ingwer-Sesamcreme ergibt.
Damit outclasst ihr jede Sahne-Schinken-Kummi, aber sowas von BAM in your face.
Wenn ihr den Knoblauch nicht vergesst reinzureiben. Problem Geschmack gelöst.
Jetzt fehlt das Topping.
Doch bevor wir dazu kommen, schnell etwas in eigener Sache.
Ihr steht auf gesundes Essen, ihr steht auf guten Geschmack und ihr steht auf kreative Rezepte.
Dann seid ihr hier schon mal ziemlich richtig.
Aber wenn ihr auch noch Tipps zum Gesund abnehmen und jede Menge Infos und Hintergrundwissen
zu Lebensmitteln sucht und wie man diese klug miteinander kombiniert,
dann unterstützt mich, damit ich euch unterstützen kann und abonniert diesen Kanal.
Aber jetzt back to Topping.
Und ja, Zwiebel-Topping ist schon echt geil.
Und wahrscheinlich würden nur Zwiebeln mit unserer Soße auch funktionieren,
aber wir wollen noch ein bisschen mehr.
Da ich im Moment keine Gänseblümchen am Start habe, nehme ich einfach einen Brokkoli
und zupfe da schön alle Stängel ab.
Schaut bloß, dass ihr einen jungen Brokkoli bekommt, denn dann zupft es sich leichter.
Brokkoli hatten wir ja echt schon lange nicht mehr und deswegen freue ich mich umso mehr,
dass er heute wieder mit am Start ist und nach ein bisschen Beschäftigungstherapie
halbieren wir einfach unsere kleinen Röschen.
Normalerweise schneide ich den Brokkoli gerne noch viel, viel feiner,
damit wir leichter an das Enzym Myrosinase kommen.
Das brauchen wir, um aus den Senföl-Glucosiden die gesunden Senföle rauszuholen.
Da es heute aber richtig, richtig heiß wird und Myrosinase hitzeempfindlich ist,
habe ich dafür eine andere Lösung, aber mehr dazu später.
Jetzt brauchen wir noch Vitamin C Lieferanten und dafür reiche ich mir heute Paprika.
Ihr könnt einfach eine ganze nehmen, aber da ich viel Farbe haben will, nehme ich jeweils 2 halbe.
Ihr könnt auch gerne eine grüne Paprika nehmen, aber da der Brokkoli schon grün ist,
habe ich mich für rot und gelb entschieden.
Die schneiden wir dann in dünne Streifen und wenn ihr ein richtig scharfes Messer habt,
dann schneidet ihr von oben und wenn euer Messer nicht ganz so scharf ist,
dann schneiden wir von der Innenseite. Da geht es deutlich einfacher.
Oder ihr macht es wie mein Großvater und nehmt einen großen Hammer.
Und ganz wichtig, ein Küchentuch nicht vergessen, denn das spritzt schon sehr arg.
Einfach kräftig drauf loshämmern. Wollt ihr würfeln, müsst ihr einen Würfelhammer nehmen.
Ich habe hier einen Streifenhammer.
Und für alle Anfänger empfehle ich einfach klassisch mit einem Messer zu arbeiten.
Topping Nummer 3 bringt uns ein bisschen Erdfarbe aufs Gericht.
Der braune Champignon. Und ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich finde,
Champignons gehen immer.
Nicht nur, dass sie ein guter Ballaststofflieferant sind und uns helfen, länger satt zu bleiben,
sie schmecken halt einfach auch krass lecker.
Die letzte Statistik, die ich gelesen habe, war, dass wir hier in Deutschland
fast 3 Kilo Champignon pro Jahr essen.
Pro Person. Wobei, diese Aussage ist nicht 100% verifiziert. Ausnahmsweise mal.
Definitiv einer meiner Lieblingspilze. Vor allem wegen der Konsistenz.
Was sagt ihr dazu? Auch euer Lieblingspilz? Oder habt ihr einen anderen?
Wir heizen den Ofen schon mal vor und zwar auf Maximalstufe.
Und Spinal Tap würde in so einem Fall den Verstärker auf 11 drehen.
Es dauert jetzt noch ein bisschen und wir haben noch genügend Zeit für unsere Zwiebeln,
denn Flammkuchen ohne Zwiebel finde ich ein bisschen schwierig.
Einfach wieder in schöne, dünne Streifen schneiden. Alternativ könnt ihr natürlich
wieder einen Hammer nehmen. Kein Problem.
Alle guten Dinge sind vier und der Ofen ist auch schon an.
Also wir können jetzt anfangen, unseren Teig auszurollen, denn der kann es kaum schon erwarten,
mit so vielen geilen Sachen belegt zu werden.
Bei der Dicke kommt es ganz auf euren Geschmack an. Ich rolle den Teig relativ dünn aus,
aber das hört sich ein bisschen komisch an.
Bei der Dicke kommt es ganz auf euren Geschmack an. Ich rolle ihn hier relativ dünn aus,
aber das müsst ihr nicht machen. Ihr könnt ihn auch gern ein bisschen dicker lassen.
Grundsätzlich würde ich den Teig der Leistung des Ofens anpassen.
Und ob ihr mit Pizzasteinen arbeitet oder nicht.
Aber grundsätzlich werdet ihr euren Ofen schon kennen und wenn nicht, dann holt es schleunigst nach.
Wenn der Teig dann dem Blech oder dem Pizzastein angepasst wurde,
kommen alle Gemüsesorten in eine Schüssel. Also die Zwiebeln, die Champignons, die Paprika und der Brokkoli.
Ein Schuss Olivenöl dazu und Pfeffer und Salz. Fertig.
Und fast hätte ich es vergessen. Unsere Eiweißkomponente heute sind gekeimte Süßlupinen.
Diese enthalten genauso viel Eiweiß wie Sojabohnen, außerdem alle 8 essentiellen Aminosäuren
und sie sind reich an Vitamin E, Kalium, Calcium, Magnesium und Eisen.
Aber der größte Vorteil ist, sie sind heimisch und haben eine hervorragende pflanzliche und gesunde Eiweißquelle direkt vor der Haustür.
Achtet bloß darauf, dass ihr tatsächlich Süßlupinen verwendet,
denn die alten Sorten muss man aufwendig über mehrere Wochen in Salzlake wässern, denn die sind ziemlich giftig.
Süßlupinen haben zwar auch noch einen leicht bitteren Geschmack
und deswegen empfiehlt es sich auch hier, sie ein bis zwei Tage in Salzlake zu wässern
oder man lässt sie einfach keimen, dann sind sie nicht mehr bitter und haben ganz nebenbei auch noch mehr Nährstoffe.
Wer keine Süßlupinen zu Hause hat, kann auch einfach gekeimte Mungbohne nehmen oder Tofu.
Jetzt bestreichen wir unseren Teig mit der Full Power of Umami Soße
und belegen ihn mit der klugen Auswahl unserer Gemüsesorten.
Und wisst ihr was noch klug wäre, wenn ihr den Kanal abonniert, denn dann verpasst ihr definitiv keinen geilen Scheiß mehr.
Jetzt für ein paar Minuten in den Ofen und dann sollte unser Flammkuchen irgendwann mal so aussehen.
Noch mit frischem Koriander bestreuen und einen kräftigen Klecks der Soße obendrauf.
Und für Myrosinase sorgen selbstgezogene Sprossen und ich würde eh jedem mal empfehlen das auszuprobieren,
denn es ist echt kein Hexenwerk und solche Sprossen sind einfach absolute Nährstoffbomben ohne Ende.
Und wenn das jetzt nicht schmeckt, der haut sich einfach Speck und Schmand und Zwiebeln auf den Flammkuchen und Mundabwischen nicht vergessen.
Bleibt gesund und haut rein.
Und weil es das letzte Mal so gut geklappt hat, wer das Video zu Ende geschaut hat, der fragt, Flammkuchen rockt?
Das kann ich jetzt nicht jedes Mal machen, oder? Bleibt gesund und haut rein.