Im höheren Alter auch EINFACH Muskeln aufbauen: So gehts

Dr. Petra Bracht
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34 Videoaufrufe·01.01.2025
Können Muskeln im höheren Alter noch aufgebaut werden?
Die Antwort, die wird dich überraschen.
Ja, und es ist viel einfacher auch noch, als du denkst.
Und in diesem Video zeige ich dir, welche Methoden wirklich funktionieren
und wie du deinen Körper nachhaltig stärkst.
Vor allem der letzte Tipp wird dir zeigen,
wie schnell du Ergebnisse sehen kannst, egal in welchem Alter.
Und deswegen bleib bis zum Ende dran.
Ich erkläre dir, wie Muskeln aufgebaut werden
und warum das ein Leben lang funktioniert
und natürlich, was die wichtigsten Voraussetzungen dafür sind.
Außerdem bekommst du einen leicht umsetzbaren Plan von mir,
mit dem du direkt durchstarten kannst.
Und das natürlich egal, wie alt du bist.
Also wie funktioniert jetzt der Muskelaufbau?
Muskelaufbau basiert auf einem ganz einfachen Prinzip.
Belastung, Reparatur, Wachstum.
Wenn du deine Muskeln durch Training oder Alltagsbewegungen beanspruchst,
entstehen minzigste Risse in den Muskelfasern.
Dein Körper, der repariert diese Risse und macht den Muskeln dabei stärker und größer.
Proteine, also Eiweiße, spielen dabei eine zentrale Rolle,
denn die liefern genau die Bausteine, die du brauchst.
Das sind die sogenannten Aminosäuren für diesen Reparaturprozess
und auch für den Aufbau von Muskulatur.
Aber für einen gesunden Muskelaufbau
braucht dein Körper noch mehr als nur Protein, als Eiweiße.
Nämlich pflanzliche Lebensmittel sind richtig gut,
weil die liefern dann noch zusätzlich viele wichtige Mikronährstoffe,
also Vitamine, Mineralien, Spurenelemente.
Auch die sekundären Pflanzenstoffe, Ballaststoffe und Mineralstoffe,
die den Aufbau und die Regeneration der Muskeln natürlich super gut unterstützen.
Besonders Magnesium, Kalium und Antioxidantien aus Gemüse,
aus Obst, aus Hülsenfrüchten und aus Nüssen fördern deine Muskelgesundheit und helfen,
jetzt wird es nämlich nochmal spannend, Entzündungen nach dem Training dadurch noch zu reduzieren.
Und das Beste daran ist, dieser Prozess funktioniert ein Leben lang.
Selbst im hohen Alter kann dein Körper neue Muskelmasse aufbauen,
wenn du die richtigen Reize setzt und ihm natürlich auch die entsprechenden Nährstoffe gibt, die er braucht.
Und damit dein Muskelaufbau auch im Alter erfolgreich ist, brauchst du fünf einfache Bausteine.
Erstens regelmäßiges Training, Krafttraining, das ist der Schlüssel.
Krafttraining muss nicht kompliziert sein, Übungen mit deinem eigenen Körpergewicht oder mit leichten Handtellen reichen völlig aus.
Wichtig ist, dass du deine Muskeln regelmäßig förderst.
Zweitens, du brauchst ausreichend Protein, ausreichend Eiweiß.
Mit zunehmendem Alter steigt auch der Proteinbedarf, weil dein Körper weniger effizient damit umgeht.
Gute pflanzliche Quellen sind im Übrigen Hülsenfrüchte, Tofu, Tempeh, Nüsse, Samen und Vollkornprodukte.
Drittens, Erholung. Du brauchst Erholung. Wie fein ist das denn?
Muskeln wachsen nämlich nicht während des Trainings, sondern in der Regenerationsphase.
Gönn dir also Pausen zwischen den Einheiten und vor allen Dingen auch ausreichend Schlaf.
Viertens, du brauchst auch noch hormonelle Unterstützung.
Mit dem Alter sinken Hormone wie Testosteron und Wachstumshormone.
Aber Bewegung und eine gesunde Ernährung können diese auf natürliche Weise anregen.
Und das ist doch grandios, dass du selbst wieder für mehr Hormone sorgen kannst.
Und die Nummer fünf, es gehört halt auch Geduld und Kontinuität dazu.
Muskelaufbau dauert halt etwas länger, wenn du älter bist.
Aber die Ergebnisse, die kommen allerdings natürlich auch nur, wenn du wirklich dran bleibst.
Selbst kleine Fortschritte machen einen riesigen Unterschied für deine Gesundheit.
Muskelaufbau ist nicht nur für deine Fitness, sondern auch für deine Gesundheit absolut entscheidend.
Damit schützt du dich vor Stürzen.
Muskeln geben dir Stabilität und reduzieren das Risiko für Stürze.
Das ist ja eine Riesengefahr, gerade bei älteren Menschen.
Und es erhält natürlich auch deine Selbstständigkeit, wenn du mehr Muskeln hast, wenn du besser trainiert bist.
Mit stärkeren Muskeln kannst du alltägliche Aufgaben wie einkaufen, Treppensteigen oder irgendwo hinlaufen problemlos bewältigen.
Wenn du gesunde Muskeln hast, hast du auch wesentlich bessere und gesündere Stoffwechselprozesse.
Muskeln erhöhen nämlich auch noch den Grundumsatz, was dir hilft, ein gesundes Gewicht zu halten und das Risiko beispielsweise für Altersdiabetes zu senken.
Und natürlich hilft es auch deiner mentalen Gesundheit, deiner Stimmung.
Bewegung setzt Endorphine frei und verbessert damit deine Laune, deine Stimmung und unterstützt ein gutes Gemüt.
Ein echter Gewinn, finde ich, für Körper und Geist.
Und hier kommt noch der leicht umsetzbare Plan, den ich versprochen habe, mit dem du direkt starten kannst.
Starte mit einem Warm-up.
Fünf Minuten wärmen deinen Körper auf mit einem flotten, kurzen Spaziergang, mit leichten Armkreisen oder mit lockeren Kniebeugen oder irgendwas, damit du ja schon ein bisschen in Wallung kommst.
Das bereitet deine Muskeln und Gelenke auf das Training vor.
Und dann kommen die Kraftübungen.
Es dauert insgesamt 15 bis 20 Minuten.
Das brauchst du schon.
Fängst am besten an mit Kniebeugen.
Und die Kniebeugen sind natürlich gut für die Beinmuskulatur und für die Popomuskulatur.
Stell dich pfiffbreit hin und beuge die Knie, als würdest du dich auf einen Stuhl setzen.
So tief wie du kannst.
Es kann sein, dass es am Anfang kaum geht, aber es wird immer ein bisschen mehr, immer ein bisschen mehr.
Und achte darauf, dass deine Knie nicht nach innen gehen, sondern immer nach außen gerichtet sind.
Und je nach Trainingszustand kommt jetzt die nächste Kraftübung.
Die Liegestütze, die kannst du zum Beispiel auch an der Wand oder an dem Tisch machen.
Die sind wichtig für Arme und für Brust.
Stell dich vor eine Wand oder einen Tisch und stütze die Hände drauf und beuge langsam dann die Arme.
Ja, und dann geht's weiter.
Rudern mit gefüllten Wasserflaschen.
Oder wenn du welche hast, dann gerne auch mit Kurzhandeln.
Das ist für deinen Rücken wichtig und für die Schultern.
Beuge dich leicht nach vorne und ziehe die Arme mit Wasserflaschen dann einfach zurück.
Und dann gibt es noch die Planks.
Das sind die Unterarmstützen.
Die sind nicht nur gut für deinen Bauch, sondern die sind wichtig eigentlich für die gesamte Muskulatur, Haltemuskulatur.
Halte deinen Körper gerade wie ein Brett.
Und dann fängst du einfach mit 15-20 Sekunden an und steigerst und irgendwann schaffst du es dann mit 2 Minuten.
Und das macht dann schon richtig Stolz, weil man das hinbekommen hat.
Und dann nimm dir noch 5 Minuten Zeit für den Cooldown.
Dehne dich, besonders da, wo du deine Muskeln beansprucht hast, ganz leicht, sanft.
Und ja, leg dich vielleicht nochmal 2-3 Minuten einfach nur auf den Rücken.
Und atme tief ein und aus.
Vielleicht hat dir dieses Video gefallen, dann wäre es natürlich super schön, wenn du es teilen würdest.
Weil dann gibt es Freunde, Familie, Bekannte, die dir dafür garantiert dankbar sein werden.
Weil jetzt wissen sie, dass sie, egal wie alt sie sind, ihre Muskeln noch aufbauen können.
