In den Supermärkten und Drogerien findet man eine riesige Auswahl an Samen und Kernen – und das aus gutem Grund. Diese kleinen Nährstoffbomben sind wahre Gesundheitsbooster und sollten einen festen Platz in deiner täglichen Ernährung haben. Um dir die Auswahl zu erleichtern, stelle ich dir hier meine Top 7 gesunden Samen und Kerne vor – inklusive nützlicher Tipps zur Anwendung!
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00:00 | Meine Top 7 gesunden Samen und Kerne 01:03 | Lebensmittel Nr. 7: Pinienkerne 03:08 | Lebensmittel Nr. 6: Hanfsamen 05:06 | Lebensmittel Nr. 5: Chia-Samen 07:47 | Lebensmittel Nr. 4: Flohsamenschalen 09:58 | Lebensmittel Nr. 3: Sonnenblumenkerne 11:18 | Lebensmittel Nr. 2: Leinsamen 13:43 | Lebensmittel Nr. 1: Kürbiskerne
1. Kürbiskerne Kürbiskerne sind häufig unterschätzt, aber sie stecken voller wichtiger Nährstoffe wie Zink, Eisen, Magnesium und ungesättigten Fettsäuren. Sie sind nicht nur gut für die Muskeln und den Stoffwechsel, sondern haben auch antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften, die Krankheiten wie Diabetes oder Krebs vorbeugen können. Kürbiskerne sind außerdem eine exzellente Quelle für Phytosterole, die den Cholesterinspiegel senken.
2. Leinsamen Leinsamen sind kleine Powerpakete, die reich an ungesättigten Fettsäuren, Proteinen und Ballaststoffen sind. Schon 2 Esslöffel Leinsamen enthalten rund 8 g Ballaststoffe und tragen somit maßgeblich zu einer gesunden Verdauung bei. Leinsamen können den Cholesterinspiegel senken und wirken sich positiv auf den Blutdruck aus. Achte darauf, nicht mehr als 20 g pro Tag zu konsumieren, da sie das Schwermetall Cadmium enthalten können.
3. Sonnenblumenkerne Sonnenblumenkerne sind eine vielseitige Proteinquelle und reich an Chlorogensäure, die den Blutzuckerspiegel regulieren und so das Diabetes-Risiko senken kann. Mit etwa 20 % Protein sind sie ideal für eine pflanzliche Ernährung und enthalten zudem viele Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe. Allerdings sind sie kalorienreich, daher solltest du es nicht übertreiben.
4. Flohsamenschalen Flohsamenschalen sind wahre Verdauungshelfer. Sie enthalten extrem viele Ballaststoffe, die die Verdauung fördern und den Blutzuckerspiegel stabilisieren können. Flohsamenschalen können auch das „schlechte“ LDL-Cholesterin senken, was Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugt. Wichtig: Du solltest nach dem Verzehr von Flohsamenschalen immer viel Wasser trinken, um Verstopfungen zu vermeiden.
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Das sind jetzt wirklich sieben top natürliche Gesundheitsbooster, die zu einem gesunden
Ernährungsmuster dazugehören sollten.
Im Supermarkt oder in der Drogerie wird man inzwischen ja von fast einem riesigen Angebot
an Kernen und Samen erschlagen und das ist auch kein Wunder, denn sie sind wahre Nährstoffbomben
und sollen täglicher Bestandteil ihrer Ernährung sein und auch in meinem Buch die besten Lebensmittel
natürlich gehören Nüsse, Samen, Kerne damit dazu, gerne hier einmal reinschauen.
Die Auswahl ist groß und ich möchte Ihnen jetzt einmal ein paar praktische Tipps zeigen,
Ihnen einmal sieben top gesunde Samen und Kerne nennen.
Hier sehen Sie fünf, warum jetzt hier gerade nicht sieben bei mir auf dem Tisch stehen,
das erkläre ich jetzt.
Hallo, mein Name ist Doktor Tobias Weigel, ich arbeite seit Jahren als Arzt im Krankenhaus
und möchte für Sie auf diesem Kanal medizinisch verständlich und korrekt über wichtige Themen
zu Gesundheit, Krankheit und vor allem auch Prävention aufklären und natürlich gehört
da unsere Ernährung, die Ernährungsmedizin dazu.
Lebensmittel Nummer sieben, Pinienkerne, Pinienkerne und das sind eine dieser Kerne, die jetzt
hier gerade fehlen, warum man muss sagen, die sind zwar gut, aber auch sehr teuer und
deswegen sind sie bei mir quasi nur auf Platz sieben.
Pinienkerne sind aber gute, gesunde Kerne, die absolut zu empfehlen sind und natürlich
auch lecker schmecken.
Aber ich bin halt ehrlich, ich kaufe sie nicht oft, weil sie einfach so vom Preis-Leistungs-Verhältnis
finde ich sehr teuer sind, ab und zu hole ich sie mir mal und mache sie dann zum Beispiel
zum Pesto dazu, ganz toll, auch Linsenpasta, mit Linsenpasta kombinieren, super Idee.
Eine Hand voll Pinienkerne pro Tag reicht schon völlig aus, macht sie so gesund und
was ist es?
Pinienkerne enthalten vor allem Vitamin B1 und das Vitamin ist wichtig für ihren Energiestoffwechsel.
Außerdem hilft es dabei ihr Nerven, ihr Herzmuskelgewebe zu erhalten, bei einem Mangel an diesem Vitamin
B können Symptome wie Müdigkeit, Gedächtnisstörung auftreten und das sind ja Symptome, die hat
man sehr oft, oft weiß man nicht woran es liegt, checken sie mal ihre Blutwerte.
Und daneben enthalten Pinienkerne noch weitere B-Vitamine, Vitamin C, Vitamin E.
Vitamin E, was ist das?
Das ist ein ganz wertvolles Antioxidant, wird oftmals so unterschätzt, dass ihre Zellen
vor sogenannten freien Radikalen schützen und außerdem enthalten Pinienkerne und das
ist typisch eigentlich für Kerne, auch für die anderen, die hier alle stehen, reichlich
Omega-3-Fettsäuren und die sind wichtig, von denen essen wir zu wenig, weil die sind
entzündungshemmend, wirken sich positiv auf die Fliesseigenschaft ihres Blutes aus, auf
den Blutdruck, auf den Cholesterinwert und darüber hinaus sind Pinienkerne auch eine
wertvolle Proteinquelle, da sie alle essentiellen Aminosäuren liefern und warum das wichtig
ist, erkläre ich hier.
Zudem unterstützen die enthaltenen Ballaststoffe ihre Verdauung und fördern das Sättigungsgefühl.
Mein Tipp einmal für Sie, mischen Sie Pinienkerne immer wieder mal zu Ihren Mahlzeiten dazu,
das bringt Abwechslung, einen etwas anderen Geschmack und ich finde die schmecken echt
toll und viele gesunde Nährstoffe und gerade Stichworte Ballaststoffe, Omega-3-Fettsäuren,
Proteine, das ist eigentlich recht typisch genau für die Lebensmittel, die ich hier
nenne.
Lebensmittel Nummer 6, Hanfsahnen und wie die Pinienkerne enthalten auch Hanfsahnen
alle neun essentiellen Aminosäuren und sind damit eine wertvolle pflanzliche Proteinquelle,
vor allem dass alle neun essentiellen Aminosäuren drin sind, das ist wichtig, oftmals wird
genau das am pflanzlichen Protein ja bemängelt und bei tierischen Proteinen hervorgehoben,
man sieht es geht auch anders, je besser das Aminosäureprofil ist, desto leichter kann
Ihr Körper die Aminosäuren in körpereigenes Protein umwandeln, man spricht auch von einer
Bio-Verfügbarkeit und vor allem die Kombination aus verschiedenen Proteinquellen ist sehr
sinnvoll und Hanfsahnen können hier einen Teil dazu beitragen.
Zudem enthalten sie wieder auch Vitamin E, hatte ich gerade erklärt, Omega-3-Fettsäuren,
auch Calcium, Magnesium und durch die enthaltenen Ballaststoffe, davon essen wir generell zu
wenig, sind sie super für die Darmgesundheit, Stichwort Darmflora und wirken angenehm sättigend.
Aber Achtung immer, eine hohe Ballaststoffzufuhr hält nicht nur lange satt, kann auch vor
gewissen Risiken schützen, wie Krankheiten, Diabetes, Typ 2, Bluthochdruck, Schlaganfälle
reduzieren, die täglich empfohlene Menge von Ballaststoffen ist 30 Gramm, aber man muss
aufpassen, dass man keine Magenbeschwerden bekommt, gerade wenn man das nicht gewohnt
ist, deswegen reichlich Wasser dazu trinken.
Sie können Hanfsahnen jetzt super zum Beispiel als Topping für Salate in Müslis benutzen,
wichtig für Sie noch zu wissen, Hanfsahnen sind natürlicherweise eigentlich frei von
THC, es kann aber trotzdem sein, dass sehr geringe Mengen enthalten sind und alles schon
erlebt, das liegt daran, dass sie bei der Ernte mit THC reichen Pflanzenteilen in Berührung
kommen können und dadurch kann es sein, dass THC in messbaren Mengen tatsächlich nachgewiesen
werden kann.
Das ist in vielen Fällen gesundheitlich natürlich kein Problem, wer aber auf Nummer Sicherheit
gehen möchte, sollte auf andere Samen setzen, zum Beispiel auf meinen Platz Nr. 5, den ich
jetzt erwähne.
Lebensmittel Nr. 5, Chiasamen.
Chiasamen, und das ist der erste, den wir hier haben, gehört wirklich für mich immer
ins Regal dazu, Chiasamen werden oft ja als Superfood bezeichnet, das ist zwar nur Marketing,
nur Marketingbegriff, aber Chiasamen können wirklich einiges, sie liefern gute Mengen
Proteine wieder, Ballaststoffe, Omega-3-Fettsäuren, viele Mineralstoffe, auch Zink ist da reichlich
drin, Magnesium auch wieder.
Es wird empfohlen, dass sie täglich so 15g davon essen, das ist ein guter gehäufter
Esslöffel.
Und bereits diese geringe Menge enthält immerhin 5g Ballaststoffe, das ist viel, 30g soll man
pro Tag zu uns nehmen, dazu noch 4g mehrfach ungesättigte Fettsäuren und rund 3g Proteine.
Das sind alles keine Welten, aber ein kleiner und guter Beitrag für ihr gesundes Ernährungsmuster.
Kleinvieh macht auch Mist.
Wie ich gerade gesagt habe, am besten einlegen, so mache ich das auch, wenn ich Chiasamen
esse in meinem Müsli, mache ich das den Abend vorher fertig, lege es quasi ein, dann quillt
das schon so ein bisschen auf, das ist eine gute Sache, das schützt auch gerade so ein
bisschen, wenn man Verstopfungsprobleme hat.
Noch wichtig auch, Chiasamen liefert jede Menge Antioxidantien, sogenannte sekundäre
Pflanzenstoffe, die wahrscheinlich unter anderem zur Krebsprävention beitragen können.
Generell, wichtig zu erwähnen, keins dieser Lebensmittel heilt Krankheit, keins dieser
Lebensmittel heilt Krebs, aber es ist ein wichtiger Beitrag, um sich gesund zu ernähren.
Noch ein Tipp einmal zur Anwendung, Chia Pudding zum Beispiel können Sie machen, kombinieren
Sie für das Grundrezept Chiasamen und zum Beispiel Hafermilch beim Chia Pudding, aufquellen
Sie in der Samen, dann hat das so einen cremigen Snackgeschmack vielleicht, mit Nüssen noch
verfeinern, mit Obst verfeinern, das ist eine gute Sache und es gibt wie immer ein Aber,
es gibt zwar mittlerweile auch Chiasamen hier in Deutschland, die hier angebaut werden,
der Großteil wird aber immer noch importiert und zu den Anbaubedingungen haben wir oft
keine Auskünfte, außerdem langer Transportweg, die Verbraucherzentrale weist darauf hin,
dass das Saatgut auch mit Pflanzenhormonen behandelt sein kann und der Boden vor der
Aussaat oft auch mit Bodenherbiziden von Unkraut befreit wird.
Dieser Stoff, der da angewendet wird, im Übersee ist Deutschland oder in Europa schon seit
2007 verboten.
Bei einem ökologischen Chiasamenanbau ist das nicht erlaubt, darauf immer achten, obwohl
ich mir immer, hier steht auch Bio Organic, darauf achten, außerdem wurde schon mehrfach
bei Chiasamen gemeldet, die mit krebserregenden Schimmelpilzgiften belastet waren, das ist
generell auch bei Nüssen oft so der Fall, Walnüsse zum Beispiel, wenn Sie Chiasamen
kaufen, sollten Sie besser auf Bio Qualität setzen, darauf achten und vielleicht darauf
achten, Chiasamen nur in Maßen zu verwenden.
Lebensmittel Nummer 4, Flohsamenschalen, das ist ein Lebensmittel, wirklich top, könnte
auch Nummer 1 sein, Flohsamenschalen, mein Eindruck ist, dass Flohsamenschalen etwas
so unter dem Radar fliegen, sind auch teuer, aber richtig gut, zu Unrecht, dass die unter
dem Radar sind, auch sie enthalten wieder viele Ballaststoffe, können sich positiv
auf ihre Verdauung und den Blutzuckerspiegel auswirken und durch regelmäßigen Verzehr
können auch die Blutfettwerte, Cholesterin positiv beeinflusst werden, denn die enthaltenen
Ballaststoffe hier, können dazu beitragen, das schlechte LDL Cholesterin zu senken, warum,
weil es Gallensäure sozusagen bindet und dann muss neue Gallensäure gebildet werden
und Gallensäure braucht das Cholesterin, dadurch weniger Cholesterin und das ist gut, gerade
schützt vor Herzinfarkt etc. hören wir immer wieder, wenn Sie Medikamente einnehmen, dann
sollten Sie mindestens 30 Minuten vergehen lassen, mal als Tipp, bis Sie Flohsamenschalen
verzehren, der Grund dafür, Flohsamenschalen bilden eine schützende Schleimschicht im
Darm, die zwar grundsätzlich positiv ist, allerdings kann es passieren, dass dadurch
die Aufnahme und Wirkung der Medikamente beeinträchtigt wird, ist eine wichtige Sache, weiß man meist
nicht, deshalb gut, dass Sie das Video schauen, deshalb sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen,
wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen und Vorerkrankungen haben, um mögliche Wechselwirkungen
zu vermeiden, sehr wahrscheinlich weiß das der Arzt aber nicht, vielleicht ja doch,
wenn Sie jetzt einmal Flohsamenschalen ausprobieren wollen, sollten Sie folgendes noch beachten,
Sie sollten bitte nicht mehr als drei Teelöffel Flohsamenschalen pro Tag essen und pro Teelöffel
zwei Gläser Wasser trinken, warum, diese Flüssigkeitszufuhr ist entscheidend, damit
die Flohsamenschalen richtig quellen, aufquellen und ihre volle Wirkung entfalten können,
das ist hier noch extremer als bei den Chiasamen, andernfalls könnte es zu Verstopfungen oder
sogar im Extremfall zu einem Darmverschluss kommen, selten, keine Panik kriegen, aber kann
sein, deswegen einfach viel dazu trinken, aus diesem Grund sollten Sie auch nicht vor dem Schlafen
gehen gegessen werden, da man im Schlaf nicht ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt, ebenso
empfiehlt man Kinder unter sechs Jahren keine Flohsamenschalen zu geben, da die Forschung in
dem Bereich hier noch dürftig ist, also meine Empfehlung, schön morgens ins Müssi reintun,
mit ordentlich Flüssigkeit, richtig gutes Lebensmittel. Lebensmittel Nummer drei,
Sonnenblumenkerne. Wir sind nun in den Top drei angelangt und machen hier weiter jetzt einmal mit
dem Sonnenblumenkern, richtig gut, auch günstig, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Wussten Sie,
dass diese Kerne möglicherweise gegen Diabetes helfen können? Sonnenblumenkerne enthalten nämlich
sogenannte Chlorogensäure, die antidiabetische Eigenschaften hat und helfen kann, den
Blutzuckerspiegel zu regulieren. Sonnenblumenkerne sind zudem eine gute pflanzliche Eiweißquelle,
bestehen zu etwa 20 Prozent aus Protein, auch sie sind natürlich wieder reich an Ballaststoffen,
verschiedene Vitamine, Mineralstoffe. Die kleinen Kerne sind außerdem vielseitig einsetzbar und
deswegen ist es richtig gut, finde ich, kann man überall reinmachen, beim Backen, Topic für Salate,
typisch, Müsli, einfach als gesunder Snack zwischendurch. Ich mache es auch super gerne in
Nudeln mit rein, egal ob Tomatensoße oder Pesto, aber Achtung, wie so oft, Sie sollten es nicht
übertreiben. So gesund sind sie dann auch nicht. Sonnenblumenkerne haben viele Kalorien. Eine
Handvoll hat schon so gut wie 180 Kilokalorien, das ist reichlich. Also auch hier gilt, etwas
Maß halten, hin und wieder in Mahlzeiten mal einbauen, mal so ein paar Kerne als Snack auch
nehmen, da macht man nichts falsch, aber nicht übertreiben. Generell so. Es gibt keine Lebensmittel,
die quasi nur gesund sind. Oft gibt es zwei Seiten der gleichen Medaille. Lebensmittel Nummer zwei,
Leinsamen. Und jetzt sind wir wirklich bei einem meiner Favoriten. Ganz ehrlich, es ist noch gar
nicht so lange her, dass ich Leinsamen für mich entdeckt habe. Natürlich hier in meinem
Ratgeber gibt es auch einen extra Platz. Sie enthalten viele ungesättigte Fettsäuren, richtig
viele Proteine, Ballaststoffe, die satt machen. Zwei Esslöffel Leinsamen haben einfach schon gut
acht Gramm Ballaststoffe. Das ist viel. Das ist fast ein Drittel der empfohlenen täglichen
Ballaststoffmenge mit ganz wenig Aufwand. Dazu vielleicht noch ein bisschen Flohsamenschalen
dazutun. Dann kommen hier auch noch rein, Nährstoffe wie Magnesium. Vitamin E ist auch
drin. Einfach top. Und diese Nährstoffkombi sorgt dafür, dass sich Leinsamen vermutlich
sogar positiv auf ihren Cholesterinspiegel, ihren Blutdruck und ihr Krebsrisiko auswirken kann.
Mein Tipp von Leinsamen, einfach mehrmals die Woche ein bis zwei Esslöffel ins Müsli geben
oder als Toppik verwenden. Darauf achten, dass es geschrotet ist. Wer gerne backt,
kann Leinsamen auch gerne ins Brot geben. Mehr als die zwei Esslöffel am Tag sollten Sie aber
nicht essen. Gerade nicht, wenn vielleicht noch ein bisschen Flohsamenschalen dazukommen oder
ein bisschen Chiasamen. Zum einen nämlich haben auch die wieder relativ viele Kalorien. Zum
anderen können Leinsamen größere Mengen von Cadmium tatsächlich enthalten. Und das ist ein
giftiges und krebserregendes Schwermetall. Das BFR empfiehlt deswegen täglich nicht mehr als 20
Gramm zu verzehren. Und vielleicht haben Sie schon auch gehört, dass Leinsamen Blausäure
enthält. Genauer gesagt enthalten sie Blausäurevorstufen und aus denen hochgiftige
Blausäure tatsächlich entstehen kann. Das Gute ist aber, die Blausäure kann durch Erhitzen
reduziert werden. Also zum Beispiel durch Kochen oder Backen. Ich mache tatsächlich immer Müsli
rein, da wird es halt nicht erhitzt. Aber zwei Esslöffel am Tag ist kein Problem. Leinsamen
kurz in die Pfanne legen können wir auch machen. Damit haben Sie das Problem auch schnell gelöst.
Übrigens wussten Sie, dass Leinsamen beim Magenschmerz oder Sodbrennen sogar als
Hausmittel verwendet werden? Fragen Sie mal Ihre Oma, die hat das auch schon gemacht. Sie bilden
nach dem Verzehr eine Schleimschicht, die sich schützend um die Schleimhäute des Magen-Darm-Trakts
legen kann. Ähnlich wie in dem Flohsamenschaden. Und dadurch ist es möglich, dass Ihre Beschwerden
gelindert werden. Auch hier gilt wieder viel trinken, gut kauen, natürlich geschrotet. Sie
können auch einen Sud mal ausprobieren. Mal so als Tipp, der die Schleimhaut der Speiseröhre bei
Sodbrennen schützen kann. Sie können das über vier bis sechs Wochen mal ausprobieren. Trotzdem,
sollten Sie bei anhaltenden Beschwerden erstmal die Ursache abklären lassen. Aber Leinsamen,
richtig gutes Lebensmittel. Lebensmittel Nummer eins, Kürbiskerne. Kürbiskerne habe ich auf Platz
eins gesetzt. Nicht, weil sie unbedingt am besten sind, sondern weil total unterschätzt. Doch auch
sie haben es in sich und ich verstehe wirklich nicht, warum an Kürbiskerne irgendwie denkt so
gut wie niemand. Und die sind auch verhältnismäßig günstig, im Vergleich zum Beispiel zu den
Pinienkernen. Gerade im Vergleich zu den vorherigen Samen und Kernen, die ich gerade
erwähnt habe, sind Kürbiskerne echt günstig und sind hier aus regionalem Anbau. Sie enthalten
wieder wichtige Nährstoffe, Zink, Eisen, Magnesium, jede Menge ungesättigte Fettsäuren,
auch Vitamin E wieder. Wer außerdem Pfunde verlieren will und Muskeln aufbauen will,
sollte Kürbiskerne auch auf dem Schirm, weil sie viele Proteine und Ballaststoffe liefern,
wieder eine gute pflanzliche Proteinquelle. Und auch hier gilt es wieder, es nicht zu
übertreiben, weil 100 Gramm Kürbiskerne haben wieder schon fast 600 Kilokalorien. Das ist schon
ziemlich viel. Sie sollten die Kerne am besten als gute Ergänzung für viele Mahlzeiten sehen,
für Quark, bei Müsli rein, in Joghurt rein und, und, und. Orientieren Sie sich einfach an einer
Handvoll Kürbiskerne. Außerdem zeigen einige Studien, dass Kürbiskerne einige antioxidative,
entzündungshemmende Eigenschaften besitzen und dadurch können sie dazu beitragen. Wieder
nochmal, sie können dazu beitragen. Sie heilen es nicht, aber sind ein positiver Beitrag gegen
Diabetes, Krebs, sogar, sagt man, Depressionen. Außerdem enthalten Kürbiskerne sogenannte
Phytosterole. Das ist typisch hier. Die helfen können, wieder ihren Cholesterinspiegel zu senken.
Und vielleicht haben Sie auch schon gehört, dass Kürbiskerne bzw. Kürbiskernextrakte,
genauso wie auch Granatapfelkerne, bei Harnwegserkrankungen, bei Prostatbeschwerden
helfen sollen. Ob das wirklich so ist, ist bisher nicht einwandfrei wissenschaftlich belegt.
Aber definitiv ein gesundes Lebensmittel. Und noch ein zweiter wichtiger Tipp für Sie. Wenn
Sie Kürbiskerne lagern, dann sollten Sie diese kühl aufbewahren und zügig verbrauchen. Durch
die Wärme und durchs Licht werden die Kerne nämlich leider schnell ranzig und Kürbiskerne
enthalten auch sogenannte Phytinsäure, wieder zwei Seiten der Medaille, die dafür sorgen,
dass sie Nährstoffe wie Eisen oder Zink schlechter aufnehmen können. Den Phytinsäuregehalt können Sie
aber reduzieren, indem Sie die Kerne einweichen oder rösten. Generell meine Empfehlung. Mixen Sie
von allem was Sie nehmen. Mixen. Nicht übertreiben. Es gibt kein Wundermittel. Einweichen vorher ist
eine gute Sache. Regelmäßiges Nehmen ist eine wichtige Sache und ganz viel Wasser dazu. Und
dann haben Sie wirklich gesunde Lebensmittel, die zu einem gesunden Ernährungsmuster dazugehören
sollten. Und jetzt können Sie gerne einmal das Video kommentieren und gerne teilen Sie das Video.
Vielen Dank und bleiben Sie mir treu.